Jan 30 2009
WORAZ in der Sonne
Diese Woche hat es endlich wieder geschneit, und für heute war das erste Mal zwar Hochnebel, aber darüber schönes Wetter in Aussicht. Also schnell WORAZ (Wetter-Orientierte Arbeitszeitgestaltung) genommen und statt ins neblige Tal auf den sonnigen Berg – das Sonntagshorn, welches seinem Namen alle Ehre macht (“Sonntagshorn” kommt nicht vom “Sonntag” sondern vom “Sonnendach”). Normalerweise zwar ziemlich überlaufen, aber wenn man an einem Freitag um 8:20 am Parkplatz steht, dann ist man einer der ersten (ich war der dritte) und darf den Pulverschnee noch geniessen. Und prompt war schon ab der Hochalm der Nebel weg und darüber eine sagenhafte Sonnen-Schnee-Stimmung. Hier habt Ihr ein paar Bilder:

Blick Richtung Reichenhall und Salzburg, das Saalachtal entlang. Man sieht nur links Zwiesel und Staufen herausragen, in der Mitte das Ristfeuchthorn, und rechts das Lattengebirge und im Hintergrund der Untersberg. Vom Tal nichts zu sehen – Nebelmeer.

Gipfelkreuz und Grenzstein zwischen Bayern/Chiemgau und Österreich/Pinzgau … ich setz mich normalerweise direkt auf die Grenze.;-)

Blick nach Tirol (links) und Bayern (rechts) – im Vordergrund die Reifelberge, hinten links der Wilde Kaiser. Ausnahmsweise auch im gelobten Land Tirol mal Nebel.;-)
Und am Gipfel hätten wir dann gleich noch ein Firmenmeeting machen können – kommt doch überraschend mein Kollege Sven daher als ich gerade meinen Tee trinke …
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[...] Der Aufstieg im starken Schneefall war recht mühsam und nicht so schnell wie gewohnt (2,5h statt meinen normalen 1,5-2), aber dank neuer Jacke (und dazu passender Innenjacke) immerhin relativ trocken. Und sagenhaft war dann dafür die Abfahrt im 10-15cm tiefen neuen Pulverschnee der uns fast ganz alleine gehört hat. So macht Skifahren Spaß! Nur die Fernsicht hat heute gefehlt (naja, mehr als 20m wär’ auch schon nicht schlecht gewesen), aber die kenne ich ja eh schon. [...]
[...] winter nature. My favorite ski mountaineering tours are the Watzmannkar (around 2200m), the Sonntagshorn (1961m), the Hoher Göll (2522m), and in bad weather conditions the Jenner (1800m). My highest ski [...]